LASIK EXTRA

Zur Ergebnisstabilisierung der Laseroperation mit der Femto-LASIK-Methode wird einigen Patienten empfohlen, sich zusätzlich der als LASIK EXTRA bezeichneten photochemischen Hornhautvernetzung zu unterziehen. Diese wird am Tag der eigentlichen Laseroperation durchgeführt, in der Regel direkt danach.

Diese Methode nutzt die Eigenschaften von Riboflavin, das in flüssiger Form auf die Hornhaut angebracht wird. Anschließend wird die Hornhaut mit ultraviolettem Licht bestrahlt. Dabei entstehen chemische Verbindungen, die die Hornhaut versteifen, ohne ihre Transparenz zu beeinträchtigen.

Die Augenlaserpraxis Gemini setzt für die Bestrahlung mit dem ultravioletten Licht das Gerät KXL des führenden amerikanischen Herstellers Avedro ein.

In den Gemini-Kliniken in Österreich und der Tschechischen Republik wurde die LASIK-EXTRA-Methode bei mehr als 3000 Patienten angewandt. Das Prinzip der photochemischen Hornhautvernetzung wird auch bei der Keratokonus-Behandlung eingesetzt. Hierbei handelt es sich um eine genetisch bedingte Erkrankung, bei der sich ein bestimmter Bereich der Hornhaut kegelförmig verformt, was zur Beeinträchtigung des Sehvermögens führt.