PRK (no-touch PRK) – Photorefraktive Keratektomie

Die PRK Methode wurde erstmals 1987 durchgeführt und gilt als die Mutter der Augenlaser-Operationen. Sie wurde zuerst durch die LASIK und später durch die Femto-LASIK Methode weiterentwickelt und kommt heute nur noch zur Anwendung, wenn alle anderen Laser Methoden ausgeschlossen sind.

    1. Ablösen des Epithels
      Im Gegensatz zur LASIK oder Femto-LASIK Methode wird bei der PRK Methode die oberste Schicht der Hornhaut (Epithel) komplett entfernt. So werden die Hornhautschichten freigelegt, die dann mit dem Laser bearbeitet werden.
    2. Laserbehandlung
      Wie auch bei den anderen Methoden erfolgt die Korrektur der Fehlsichtigkeit durch die Behandlung der Hornhaut-Oberfläche mit dem Excimer Laser. Zum Schutz des Auges wird am Ende eine Kontaktlinse eingesetzt.
    3. Postoperative Phase
      Auf Grund der Tatsache, dass sich das Epithel neu bilden muss, kann es bei der PRK Methode zu höheren postoperativen Schmerzen kommen

Wegen der relativ schmerzvollen postoperativen Phase, führen wir die PRK Methode nur in Ausnahmefällen durch – wenn eine Femto-LASIK Behandlung nicht möglich ist. Der häufigste Grund für die Anwendung der PRK Methode ist eine zu stark gekrümmte Hornhaut.