Überschrift: Vorsicht vor Frühlingspollen. Unterschätzen Sie die Augenallergie nicht

Das warme Wetter in der ersten Märzhälfte hat die Pollensaison in diesem Jahr früher als üblich eingeläutet. Für Allergiker bedeutet das nur eines: tränende Augen, Brennen und Schnupfen. Obwohl diese Symptome manchmal banal erscheinen mögen, kann eine unbehandelte Augenallergie für das Sehvermögen gefährlich sein.

In Tschechien leidet jeder Dritte an irgendeiner Form von Allergie, wobei die Hälfte von ihnen auch Augenprobleme hat. Zu den häufigsten Symptomen einer Augenallergie gehören:

  • Juckreiz und Brennen der Augen,
  • verstärktes Tränen und Rötungen,
  • Fremdkörpergefühl im Auge, Stechen,
  • geschwollene Augenlider und Bindehautentzündung.

Erste Hilfe und Prävention

Wenn die Augen brennen, gibt es mehrere Möglichkeiten, für schnelle Linderung zu sorgen:

  • Kontakt mit Allergenen vermeiden: Tragen Sie draußen eine Sonnenbrille, die verhindert, dass Schmutz und Pollen in die Augen gelangen.
  • Spülen: Spülen Sie gereizte Augen mit kaltem Wasser aus oder verwenden Sie Augentropfen, die zum Spülen geeignet sind. Sie können auch sogenannte „künstliche Tränen“ verwenden. Idealerweise wählen Sie Varianten ohne Konservierungsstoffe.
  • Augen nicht reiben: Das Reiben der Augen verschlimmert die Situation nur und kann zu mechanischen Schäden führen.
  • Geeignete Präparate: Akute Zustände lassen sich durch Augentropfen mit Wirkstoffen – sogenannten Antihistaminika – lindern.
  • Kontaktlinsen einschränken: Wenn Sie Beschwerden haben, tauschen Sie die Kontaktlinsen gegen eine Brille aus, bis die Symptome abklingen.

Eine Allergie kann jederzeit im Laufe des Lebens auftreten. Wenn sich die Symptome auch nach der Anwendung frei verkäuflicher Medikamente nicht bessern, suchen Sie einen Augenarzt auf. Eine langfristig unbehandelte allergische Entzündung kann auch die Hornhaut angreifen, wobei deren schlechter Zustand zu einer dauerhaften Sehverschlechterung führen kann.